Ein Leitfaden zur Anwendung „digitaler Disruptoren“ [Fachbeitrag]

Ein Händler im alten Sumer hielt zum ersten Mal den Verkauf von Vieh auf einer Schiefertafel fest. 5.000 Jahre später hat sich aus dieser ersten „Geschäftstechnologie“ eine neue Klasse von Tools unter dem Begriff „Digitalisierung“ herausgebildet. Doch wie lässt sich durch die gezielte Anwendung und sinnvolle Integration der neuen Technologien im Corporate Treasury tatsächlich Mehrwert generieren?

Stellvertretend für den Begriff „Digitalisierung“ steht das allgegenwärtige Chaos aus Cloud, Robotics, Analysetools, künstlicher Intelligenz, Automatisierung und vielem mehr. Hier den Überblick zu behalten ist herausfordernd. Hilfreich ist zunächst eine grundsätzliche Unterteilung der Technologien und Tools in zwei Kategorien. Einerseits sind einige der neuen digitalen Technologien, die dem Corporate Treasury zur Verfügung stehen, speziell auf die Weiterentwicklung von Kernsystemen und bereits bestehenden Funktionalitäten ausgerichtet. Andere, die wir als Exponentials bezeichnen, sollen komplett neue, andersartige Funktionsumfänge bereitstellen. Insgesamt bilden all diese Technologien einen „Werkzeugkasten“, auf den das Treasury zurückgreifen kann, um die eigene Leistung zu verbessern und für das Unternehmen effektiver zu erbringen – was insbesondere bei der Kombination dieser Tools zum Tragen kommt.

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